Für webEDIT brauche ich einen Server – auch wenn ich nur CDROM oder Papier erzeugen will?
Ja, dies verursacht höhere [Betreuungs-] Kosten als wenn die Software auf einem oder nur wenigen Arbeitsplätzen installiert wäre. Da aber die Zukunft dem Internet gehört, ist ein webServer und damit eine Softwarebetreuung in Zukunft ohnedies erforderlich. Wenn man heute Redaktionssystem und später die Online-Umgebung trennt, dann sind die Kosten insgesamt höher und man handelt sich jede Menge Schnittstellenprobleme ein. Abgesehen davon kann eine webEDIT Lösung auch von jedem Arbeitsplatz im Unternehmen, Heimarbeitsplätzen, Partnern, Niederlassungen etc.. verwendet werden.
Ich benötige nur einen CDROM Katalog, webEDIT ist „Overkill“!
Wir wollen medienneutral publizieren, und vor allem dem Anwender die Entscheidung überlassen. In vielen Fällen ist eine CDROM ideal, in vielen anderen Fällen ist das Internet ideal. Weshalb sich überhaupt hier und heute festlegen müssen? Entscheidend ist jedoch, dass partsCAT ident auf CDROM und Intranet/Internet läuft. Manche Mitbewerber haben – meistens aus historischen und nicht wirklich technisch erklärbaren Gründen – eine C++ Lösung die Offline gut läuft aber dann eine ganz eine andere Lösung für das Internet. Wenn Sie Produkte vergleichen, dann vergleichen Sie unbedingt beides!
Warum ist webEDIT mehr als ein Katalogsystem?
Abgesehen davon, dass Sie Kataloge in webEDIT erstellen können gibt es eine Händlerverwaltung, Auslieferungsurkunden, Bestell- u. Garantieabwicklung. à 2
Fehlt da nicht das eine oder das andere Feature im Online Katalog?
Das mag mal so sein, ist aber dann oftmals wieder umgekehrt. Die Online Kataloge – egal von welchem Anbieter – unterscheiden sich geringfügig in der Funktionalität, bieten aber alle eine mehr oder weniger erwartete Grundfunktionalität: Zoomen, Interaktion Bild/Stückliste, Suchen, Warenkorbfunktionalität, Strukturbaum. Bei door2solution Produkten wird manchmal wieder negativ angemerkt, dass der Strukturbaum nicht angezeigt wird. Dies ist bewusst so, der Strukturbaum ist im Hintergrund jederzeit einblendbar. Wir sind der Meinung, dass dies nur ein Hilfsmittel für Anwender aus dem Kernbereiches eines Unternehmens ist wenn ihnen die Struktur auch einigermaßen geläufig ist. Ansonsten ist es einfacher, über intuitive Formen und Symbole zu navigieren. Für den Experten im Kernbereich kann der Strukturbaum eingeblendet werden.
Diese Produkte laufen auf Java, was ist wenn Microsoft Java nicht mehr unterstützt?
Es gibt ein Plug-In von Sun-Microsystems. Philosophisch betrachtet: damit geht dann die skurilerweise von Sun selbst proklamierte Philosophie von Java Anwendungen unter – nämlich einfach laufen ohne etwas installieren zu müssen.
Java ist doch langsamer als C++ ?
Unserer Einschätzung nach gibt es vielleicht 5% bis 10% Geschwindigkeitseinbussen, aber je nach Benchmark kann man komplett das eine oder das andere beweisen. Hier hängt auch sehr viel von der Erfahrung ab (wir machen das übrigens bereits seit 1996).
Ich realisiere meinen Katalog in PDF!
Ist mit Abstand die kostengünstigste Variante, ist aber bloß elektronisches Papier. D.h. die Vorteile von Interaktion, Bestellwesen, Suche, etc.. gehen verloren. Größte Einschränkung: ein PDF kann Bild/Text beim zoomen nicht unterscheiden, in der Ersatzteildokumentation will ich aber nur das Bild zoomen und die Stückliste scrollen.
Ich realisiere meinen Katalog in HTML!
Natürlich kann man mit HTML und Java Script auch eine Menge erreichen. Funktionell sind solche Lösungen aber noch immer hinter professionellen Softwareprodukten zurück. Beispielsweise ist es möglich, eine JPG oder GIF Zeichnung mit dynamic HTML auch zu zoomen, aber eben mit sehr vielen Einschränkungen und Detailproblemen. Solche Lösungen sind in der Regel nicht abgerundet, die Usability ist nicht optimal. Erwähnt soll auch noch sein, dass Java-Script sehr unterschiedlich ist was die verschiedenen Browser Versionen angeht, Java ist hier tatsächlich bereits ein Industriestandard.
Ich habe ein teures CAD System, erstelle 3D Daten und will die verwenden
Wir kooperieren mit o2c zur Darstellung von echten (also manipulierbaren) 3D Objekten. Oftmals werden dann aber komplette Maschinen oder Baugruppen so konstruiert, und dann sind die 3D Objekte zu groß und für den Servicetechniker zu unübersichtlich. Die freie Rotation hat auch den Nachteil, dass die Orientierung vermeintlich erhöht wird in Wirklichkeit aber verloren gehen kann (beispielsweise bei Darstellungen im Innenraum einer Maschine, wo plötzlich oben und unten nicht mehr unterschieden werden kann). Entscheidend ist auch die Fertigungstiefe: Zukaufsteile werden meistens nicht selbst konstruiert, jedoch sehr wohl dokumentiert. Ungelöst ist teilweise auch die Frage der Druckpublikation. Wir sagen: 3D grundsätzlich ja, aber realistisch.
Ich möchte eine mobile Anwendung
Wir arbeiten daran. Die door2solution software gmbh ist dabei die d2s.lib zu portieren, wir haben einen eigenen Web-Server für bestimmte PDA entwickelt mit dessen Hilfe wir hochwertige Internetanwendungen (HTML basierend) auf PDA entwickeln können.
Kann ich die Stücklisten aus meinem ERP (z.B. SAP) übernehmen?
Grundsätzlich machen wir das auch so. Aber eine redaktionelle Überarbeitung ist meistens notwendig: Stücklisten für Zukaufteile sind meistens nicht im ERP, umgekehrt muss ein ERP die Produktion planen und daher nicht zerstörungsfrei lösbare verbundene Teile berücksichtigen (schweißen, löten, ..) die in der Dokumentation als Einzelteil also gar nicht verfügbar sind. Dann gibt es noch markt- u. firmenpolitische Einflussfaktoren auf die Abstraktion Fertigung / Dokumentation.
Wie kann ich Bestellungen zurück an mein SAP transferieren?
Das ist über das OCI (Open Catalogue Interface) möglich.
Ich möchte ähnliche Baugruppen nicht mehrmals eingeben!
Das ist auch nicht erforderlich, da webEDIT – ausgehend von der Basisstückliste – eine maschinenbezogene Variantenstückliste unterstützt. In einer Art Matrix werden damit die Bauartunterschiede als Abweichungen von der Basisstückliste eingetragen. Dadurch kann auch der Zeichnungsaufwand reduziert werden, allerdings muss man bestimmte Abstraktionen in den Zeichnungen dann auch in Kauf nehmen. Beispiel: von einem Dieselmotor gibt es zwei Bauarten mit unterschiedlicher Leistung, dann wird nur eine Zeichnung erstellt und viele Teile sind gleich, manche Teile unterscheiden sich und werden nur über die Variantenbeschreibung klassifiziert.
Ich will meinen Katalog nicht ins Internet stellen und jeder sieht alles!
Natürlich nicht. Wenn Softwarefirmen von Internetlösungen reden, dann ist das meistens technologisch zu verstehen. Heute laufen auch hochsensible Finanztransaktionen im Milliarden – EUR Bereich über Internetanwendungen mit entsprechender Security. Man kann also Anwendungen gegen unautorisierten Zugriff abschirmen aber gleichzeitig viele Vorteile nutzen (weltweit, rasch, online Informationen, ..).
Ich will meine Hotspots automatisch setzen!
OCR (Optical Character Regkognition) unterscheidet grundsätzlich trainierte und untrainierte Systeme. Bei den Bildern kommt – im Gegensatz zu reinen Texten - erschwerend hinzu, dass nicht nur Zeichen miteinander verwechselt werden können, sondern auch Zeichnungselemente als Zeichen missverstanden werden können. Trainiertes OCR (z.B. Neuronales Netz) ist meistens besser, das setzt dann aber eben auch Trainingsaufwand voraus – vor allem bei unterschiedlichen Vorlagen (Qualität, Schriftart, Schriftgröße, etc..). Dazu kommt, dass OCR niemals 100% sicher sein kann. Teilweise kann man die Resultate mit Datenbanken wieder abgleichen, aber immer noch bleibt ein Fehlerpotenzial das auch nach dem Produkthaftungsgesetz schlagend werden kann, da die technische Dokumentation dann zwar angeblich kostengünstiger dafür aber unter wissentlicher Einkalkulation von Fehlerpotentialen erstellt wurde, was juristisch eigentlich den Tatbestand der Fahrlässigkeit aufwirft. Wenn man OCR Resultate dann nachher kontrolliert, dann kann man es auch schon fast per Hand setzen.Mit dem Tool IMAPEDIT (das zum Lieferumfang von partsCAT gehört) können Hotspots von technisch nicht mit der Materie befassten Personen (Offshore, Azubis, Dienstleister, ..) erfasst werden. Eine Kenntnis von Stückliste oder Produktstruktur ist unerheblich. Damit sind die Kosten insgesamt gering, als Zeitaufwand kann man maximal 3 Minuten pro Bild mit durchschnittlich 25 Positionsnummern annehmen.Diese Frage wird meistens Thematisiert, mehr als in einem Gesamtprojekt eigentlich relevant ist.Ideal ist eine Datenübernahme der Koordinaten aus dem CAD, beispielsweise über CAD Makros oder Texte aus Dateien.Wir sprechen uns also eindeutig für die manuelle Erfassung aus, haben aber eine Schnittstelle zu dem Produkt Scan2Vector mit dem OCR Erfassung möglich ist. Sinnvoll erst ab ein paar tausend Zeichnungen.
Meine Hotspots sind bereits in den TIFF Dateien gespeichert!
Koordinaten in TIFF Dateien werden von manchen Herstellern unterstützt, das gehört aber dann nicht zum TIFF Standard und setzt offene Schnittstellen voraus.
Ich möchte meine CAD Dateien direkt verwenden!
Wir können nicht alle Formate unterstützen die es gibt, haben uns daher auf zwei grundlegende Formate festgelegt: TIFF und HP-GL/2. Damit decken wir Pixelformate (TIFF) und Vektorformate (HP-GL/2) ab. Die meisten CAD Systeme und Illustrationsprogramme können zumindest eines dieser Formate ausgeben. Weiter gibt es eine Reihe von Konvertern (z.B. Hijaak, ABC, ..). Die Umwandlung von Pixel in Vektoren oder umgekehrt erachten wir als nicht ideal (daher auch die Hybridviewer Technologie von door2solution).
Ich will meinen web Server nicht selbst betreiben!
Mieten Sie die Lösung bei uns als ASP (Application Service Providing) und zahlen Sie nur eine einmalige Einrichtung und eine monatliche Gebühr.
Ich will meinen web Server selbst betreiben!
Kaufen Sie die Lösung, wir installieren für Sie auf Ihrem Server.
Ich will vom Client aus drucken!
Man kann nur ein Bild oder eine Stückliste drucken, aber keine Kataloge komplett ausdrucken. Dies ist nicht Aufgabe des Client Systems sondern wird serverseitig gelöst.
Ich benötige verschiedene Sprachen!
webEDIT unterstützt beliebig viele Sprachen, derzeit aber nicht UNICODE. partsCAT (der „Viewing Modul“) unterstützt aber UNICODE. Ein eigener Translation-Memory Modul zu webEDIT ist aktuell in Entwicklung.
Meine Anwendung ist zu speziell, ein Standard wird das nicht abdecken!
Es ist auch möglich, ein kundenindividuelles Redaktionssystem zu entwickeln oder die Daten aus einem bestehenden System heraus zu übernehmen. In diesem Fall wird nur partsCAT als Viewer eingesetzt, partsCAT ist offen und gut dokumentiert und kann über das http-Protokoll oder einfache ASCII Dateien an die Datenquelle angebunden werden.
webEDIT oder partsCAT ist nur etwas für kleine Anwendungen!
Ist schlichtweg falsch. Wir wollten von Beginn an eine vollkommen skalierbare Anwendung schaffen, dies ist auch gelungen.
Mir gefällt das Layout nicht!
Der Ersatzteilkatalog hat überhaupt kein Layout, sondern dieses wird erst im Rahmen eines Projektes erarbeitet. Dabei werden Standard HTML Elemente verwendet, wobei es hier auch gilt eine bestimmte Anwendererwartung zu berücksichtigen. Bringen Sie Ihre Ideen ein, bringen Sie Ihre Web-Designer mit. Das Layout vom Redaktionssystem als Tool ist nicht veränderbar.
Ich möchte keine SQL Datenbank!
Alle door2solution Produkte nutzen den JDBC Standard was den Datenbankzugriff betrifft. Daher ist fast jede Datenbank möglich, wir haben bislang Erfahrungen mit DB/2 auf AS/400, SQL-Server, ORACLE, My-SQL und für spezielle Anwendungen auch MS-ACCESS.
Welchen web Server empfehlen Sie?
Tomcat / Apache. Eine Middleware ist für door2solution Produkte nicht erforderlich, daher sind unsere Produkte auch günstiger was die Investitionen aber auch TCO betrifft.
door2solution ist zu klein um eine Lösung zu realisieren!
Was die Kompetenz anbelangt sicher nicht. Was die Manpower angeht: wir verfügen über eine extrem kleine Kernmannschaft, ohne Overhead. In kurzer Zeit gelingt es uns über unser Netzwerk bei Bedarf eine Reihe von erstklassigen Spezialisten zu organisieren.
Ich möchte nicht von einem Softwarelieferanten abhängig sein!
Abgesehen von der Frage der Weiterentwicklung der Programme können Kataloge sowohl auf Papier als auch Internet, CDROM vollkommen autark erstellt werden. Die Anpassung der Papierkataloge bzw. die Definition neuer Formate basiert auf MS-Word Templates und kann mit professionellen Kenntnissen von MS-Word jederzeit selbst durchgeführt werden. Ebenso können die Layouts und zum Teil die Funktionalität des elektronischen Kataloges durch HTML „Programmierung“ geändert oder erweitert werden.
Wem gehört webEDIT?
webEDIT wurde ursprünglich von der VANGUARD Software GmbH, Wien, entwickelt. Zu dieser Zeit war Robert Siegel als CTO für für das Unternehmen tätig. Alle Rechte bei den Produkten liegen heute bei der door2solution software Gmbh.
Ich habe bereits ein Katalogsystem, kann ich umsteigen?
Grundsätzlich ja, Umstiegsprojekte sind in der Regel auch kostengünstiger als neue Projekte auf Grund der gut strukturierten Datenbasis und bisherigen Erfahrung.
Was kostet webEDIT?
Da gibt es verschiedene Einflussfaktoren und Lizenzmodelle. Dazu kommen möglicherweise Anpassungen und Schnittstellen. Gerne erstellen wir auf Grund Ihrer Anforderungen ein maßgeschneidertes Angebot für die Realisierung Ihrer Anforderungen. Generell ist zu sagen, daß ein ROI sehr schnell realisierbar ist und es sich um eine Investition mit nachhaltig positivem Einfluss auf das Geschäft handelt.